Letzter Urlaubstag

Für unseren letzten Tag zeigt sich das Tal wieder von seiner allerschönsten Sonnenseite, kein Wölkchen, Sonne pur.

Somit laufen wir vormittags noch hoch auf die Stevia, danach Juac – und natürlich zum Erwin – wir müssen uns ja überall  noch verabschieden.

….ein kl. Schnaps gibt mir jeder Wirt mit auf den Weg *freu*

…gegen 18 Uhr rum verlassen wir schweren Herzens „unser Tal…

…aber dafür mit ganz vielen wunderschönen Erinnerung und so vielen netten und hilfsbereiten Menschen, die wir unterwegs kennen gelernt haben…. Diese 1. Urlaubshälfte war sehr aufregend und bot Erfahrungen für’s Leben.

Gegen 18:30 Uhr steuert unser Taxi (mein Bruder Willi) seinen ‚etwas‘ überladenen Honda Richtung Brenner…*seufs*
Wir bedanken uns bei unseren Mitlesern und hoffen, dass Ihr Lust auf einen Wanderurlaub in den Dolomiten bekommen habt. 

Viele Grüße

Tanja mit Patrick und Andre 

Zweit letzter Wandertag 

Bei purem Sommer Sonnenschein haben wir es heute ruhig angehen lassen, rauf zur Panorama 

gewandert, dann zur Jimmy und lecker gegessen…dass wir erst gegen 14:30 Uhr so langsam Richtung Einstieg Klettersteig des Pisciadù kamen.

Dies zahlte sich aus, da die Gruppe vor uns, uns direkt passieren ließ und wir somit absolut freies klettern hatten…. Genial *freu*

Da die Jungs um 18 Uhr mit dem Bus vom Grödner Pass zurück wollten, hab ich ab der halben Scharte Vollgas gegeben und mich rüber zum Erwin geschafft…

Somit hatte ich eben ziemlich genau 30km für heute auf der Uhr stehen mit HM 1748 HM…habe Fix u Fertig 

Suuuper Wanderwetter

Da heißt es heut morgen: Regen lt. Vorhersage…doch haben wir das schönste sonnige Wetter, den ganzen Tag!!

Viele Km wollt ich heut gar nicht machen, da es gestern mehr wurden wie geplant, aber irgendwie sind wir (Patrick und ich) dann doch kreuz und quer über die Seceda, 1x um den Pic und dann noch nen Absacker zum Erwin trinken….und natürlich noch über den Monte Erwinio heim.

Samstag sollte ein Erholungstag werden…

Es war uns vorher klar, dass wir nicht schon um 20:30 Uhr dieses Fest auf der Sangon verlassen…somit war auch klar: ausschlafen, spätes Frühstück, irgendwo nen Lift hoch und am Besten auch wieder runter fahren… Fertig ist der Tag.

Naja…

Unsere Haus-Wirtin erzählte mir nachts, dass sie das Haus wieder neu mit Mountainbiker voll bekommen hat und somit früh zum Frühstück muß… allerdings wollte sie auch nicht heim, so wie wir *grins*

Ich stellte mir den Wecker auf 7 Uhr… 3 Stunden Schlaf müssen reichen…doch um Viertel vor 7 war schon so ein Radau im Haus durch diese Gruppe, dass ich mich ganz schnell fertig machte, um Mjriam event. noch etwas zu helfen.

Diese Gruppe hatte sie schon auf 180zig gebracht, da sie keine Rücksicht nahmen und ungeduldig auf’s Frühstück warteten, obwohl es dieses offiziell ab 07:30 gibt.

Also, nicht lange fragen, anpacken, aufbacken, Schüsseln und Platten füllen, aufdecken…und dann Italiener bedienen….dass war „lustig“!!!!

Nach ner Stunde war’s gepackt….und ich selbst sowie Mjriam hatten noch keinen Schluck Kaffee, obwohl wir diesen nach der vergangenen Nacht sooo nötig gehabt hätten…
Dann weckte ich Willi und die Jungs, um den Ruhetag zu besprechen…. da meinte Andre glatt: Mama, umrunden wir den Langkofel????



24km später mit einigen Höhenmetern….genieße ich die heiße Wanne….heut werde ich sehr früh Schlafen gehen.

Gestern gemütlicher Tag mit einem ‚kleinen‘ Hüttenfest beim Nuß-Schnaps Wirt 😊

Da die Jungs nach St. Ulrich in den Klettergarten wollten, bin ich 9km zu Ihnen gelaufen. Nachdem sie durch waren und sie sich auf den Weg, hoch auf die Seceda gemacht haben, bin ich wieder zurück nach Wolkenstein gelaufen.

Da die 2 unbedingt Kaiserschmarrn zum Mittag wollten, mußte sie 1x komplett über die Seceda laufen.

Treffpunkt wurde 18 Uhr beim Erwin vereinbart, denn da sollte das Fest offiziell starten.

…..das wurde ein seeeehr nettes Fest…

Super Klettertag

Heute war ein Traumtag 😎

…erst ne kleine Runde heut Vormittag von der Campinoi aus gelaufen, dann um 13 Uhr ab dem Grödner Pass Richtung Klettersteig ‚Pisciadù‘ gestartet.

Dieser Steig war schon ne gute Nr. Schwerer….aber wirklich ein richtig tolles Erlebnis, auf diesem Weg hoch auf die Sella zu krackseln. 

Kurze Pause in der Pisciadù Hütte, runter ging es durch das Val Setus, ein sehr anspruchsvoller schneller, steiler Abstieg zurück zum Grödner Pass.

Kurzerhand entwickelte sich noch ein kl. Wettkampf zwischen Andre sowie Patrick und mir.

Andre lief über Plan de Gralba – Patrick und ich über die Dantercepies zurück nach Wolkenstein… Wir 2 haben gewonnen 😎

‚Fast‘ ein Ruhetag heut

Wir sind zwar mit der gesamten Kletterausrüstung los, aber irgendwie wollte das Wetter heute nicht so ganz mitspielen.

Ziel war ein Klettersteig mit Start am Grödner Pass, allerdings hat’s heut mittag so bisschen genieselt und es war nicht wirklich abzuschätzen, ob es gleich aufhört oder mehr wird.

Und da wir gut 2h hoch und auch 2h wieder runter hatten, hielt ich es für vernünftiger, morgen diese Tour nochmal zu probieren.

Ich kam trotzdem auf 1000 HM und gute 15km….mit viel Spaß dabei.

Endlich Klettern 

Super Wetter ließ uns heute ganz früh aufstehen, damit wir schon um 9 Uhr am Sella Pass Richtung Toni Demetz Hütte starten konnten, zur Langkofel Hütte…und von da ging’s die Scharte hoch zum Einstieg des Otto-Schuster Steig.

Zum Glück war wenig los, wir konnten frei und ungestört in einem hoch klettern, auf den Gipfel des Plattkofel, auf knapp 3000HM – ein Wahnsinnsausblick, dieser Aufstieg hatte sich voll gelohnt.

Oben drauf war dann doch mehr Andrang, da man ja auch quer über den Plattkofel von der Plattkofel Hütte aus hoch wandern kann – über den Normalweg sind wir dann auch runter bis zur Murmeltier Hütte und verspätet Mittag gemacht.

Von dort zurück über Monte Pana, damit wir noch nen klitze kleinen Umweg beim Erwin und seinem lecker Nuß-Schnaps zu uns nehmen konnten.

Als wir gegen 19 Uhr gemütlich heim kamen, hatten wir 27 km mit 950 HM hinter uns.

Kleines „Schuhproblem“ unterwegs

Nachdem uns heute morgen Mjriam ein Päckchen übergeben hat, sind wir wieder ‚komplett‘.

Leider passierte Andre etwas sehr unerwartetes an Tag 3, was wirklich nie auf einer abgelegenen Hütte passiert… Normalerweise ☹️

Es war der wunderschöne Tag, als wir von Sölden gute 5-6 Stunden durch das Windachtal hoch zur weit abgelegenen Siegerland Hütte gewandert sind. Da wir den Tag drauf ja nur eine kurze Tour bis zur Schneeberger Hütte vor hatten, waren wir bei den letzten, die zum Frühstück gingen und somit auch die letzten, die beim raus gehen, ihre Wanderschuhe aus dem Trocken Raum holten.

…und hier begann der 1. Schock!!! 😱

Andre holte seine Schuhe, dunkelblau mit Orange…zieht den 1. Schuh an, aber… „Mama, die Schuhe sind mir zu klein“ …häää?

Wiiiie, Schuhe zu klein, willst Du mich veräppeln?? Neee, Schuhe passen nicht mehr. Dann guggt Andre genau: „Mama, dass sind nicht meine, meine haben da vorne ne kl. Macke!“

Das ist jetzt nicht Dein Ernst!!!! Aber…nachdem ich mir die Schuhe selbst vornehme ist klar, es sind optisch die Gleichen, selbe Marke, selbe Farbe….aber: Größe 9 – Andre hat Größe 11,5 !!! Auch haben sie das reingemalte „A“ nicht vorn drin….

Ich bin fassungslos… mehrere Minuten… Stunden…

Wir erklären der Chefin des Hauses unser Problem, sie ist ebenfalls fassungslos und deutlich hörbar auch stink sauer!!! „Müssen wir jetzt auch noch Spinte zum Abschließen haben, dass kann doch nicht wahr sein!!!

Sie ist total hilfsbereit und sucht all ihre Ecken und Privat Schuhe ab, aber größer als 9,5 kann sie uns nichts anbieten. Jetzt war guter Rat teuer – was sollen wir tun???? 

Wir entscheiden uns, erst mal zu Beruhigen und abzuwarten…denn in dieser Höhe, wo wir unterwegs sind, kann kein Mensch mit Drei Nummern zu großen Wanderschuhen sicher gehen – der kommt gleich wieder!!!

2 Stunden und 17 Runden Mau Mau später ist kein Wanderer zurück gekommen noch überhaupt jemand aufgetaucht… Was jetzt?

Die Chefin bietet uns eine weitere Übernachtung an, ihr Mann kommt abends von Sölden hoch, er könnte neue Schuhe mitbringen…aber ohne Anprobe… Schwierig…aber lieb gemeint.

Andre schaut auch immer wieder aus dem Fenster, niemand weit und breit… Außer unseren Hausschuhen, den Crocs, haben wir natürlich nix anderes dabei.

Rüber bis zur Schneeberger Hütte ist zwar nicht weit, aber diese ca. 10 km „Erholungstour“ ist „leider“ doch sehr anspruchsvoll durch die Windach Scharte… aber Andre will es aber probieren, mit den Crocs.

Die nächsten 3 Stunden sehen wir kein Mensch, dann laufen wir auf 4 ältere Männer auf, die auch in der Siegerland Hütte waren. Wir kontrollieren alle Füße, aber leider Fehlanzeige 😟.

Besser als gedacht, meißtert Andre den Weg. Unser 1. Weg ist natürlich, das Schuhlager genau zu kontrollieren…. Nichts… Scheiße!!!

Also, ab zum Hüttenwirt, wie wir am schnellsten heute noch zu einem Dorf mit Schuhgeschäft kommen. Doch seine Antwort ist sehr ernüchternd. „heute noch?? Gar nicht. 1,5h Abstieg zur nächsten Busverbindung „Schneeberger Brücke“, Fahrt nach Moos, Umstieg, dann nach Leonhard im Passierer, Rückweg unmöglich.

Er zeigt mir dies auf der Karte und mir wird klar: der Mann hat Recht, unmöglich!! 

Doch der Wirt macht uns Hoffnung, er hat noch ein paar Gebrauchte, die mal übrig blieben, die würde er uns schenken. Doch diese Schuhe sind Andre zu eng…..leider.

Somit bleibt nur 1ne Möglichkeit: wir müssen am nächsten Morgen schon um halb 7 frühstücken, dass wir mit Wanderzeit den 1. Bus um 09:00 Uhr erwischen…von St. Leonhard könnten wir nach Schuhkauf wieder zur Hochalm aufsteigen, um einigermaßen in unserem Zeitplan und unserer Route zu bleiben.

Ok…dann ist es halt leider so, wir müssen unsere Wanderroute verlassen….so einen Sch….das konnt ja keiner ahnen, ich bestelle 1-2 Schnäpse.

Wir sind beim lecker Abendessen, da kommt der Wirt wieder zu uns und präsentiert uns ein ganz neues tolles paar Gore Tex Trailschuhe, keine perfekten Wanderschuhe, aber super bequem und rutschfest UND: diese Schuhe Gr. 12 passen wie angegossen 😀😀😀 Er würde Sie uns verkaufen, er hatte sie nur 1x an. Ich bin sprachlos und Andre totaaal happy… Geeeekauft 😊😊😊.

Dies war jetzt wirklich Glück im Unglück, und keine Blase. Seit dem schlief Andre auf Hütten nur noch mit seinen Schuhen in Kopfkissen Nähe 😂 – kein Schuhlager.

Doch 2 Tage später noch eine weitere Überraschung: dieser „Schuhdieb“ meldete sich doch tatsächlich bei der Siegerland Hütte, ob diese vielleicht Wanderschuhe in Gr. 9 hätten??? Er hatte sich 2 Blasen gelaufen und am letzten Tag fühlte er sich ‚unsicher‘ in den Schuhen, so dass er diese im Geschäft zurück geben wollte – allerdings musste der Verkäufer ihn drauf aufmerksam machen, dass dies NICHT seine Schuhe sind… Dazu konnte ich keine Antwort geben, ohne mich sehr unbeliebt zu machen. 😱

…den 1. Anschiss holte er sich bei der Chefin ab, die mir dann seine Handy Nr weiter gab, damit ich ihm den 2. Anschiss verpassen konnte.

Er ertschuldigte sich mehrfach und versprach, Andre’s Schuhe nach Wolkenstein zu schicken, was er auch tat. 😁 Incl. einem 2. Packet mit einer Vesper drin, die als sichtbare Entschuldigung auf dem Weg nach Bellisch ist. 

…zum Glück ging diese „Verwechslung“ gut aus 😀

Gewitter und Hagel

Hmmm….das Wetter am Morgen zu studieren, kann durchaus hilfreich sein 😬.

Also, statt um 8:26 schon im Bus zum Sella Pass zu sitzen, gemütlich gefrückt… dann bissje in Wolkenstein spaziwrt, Schaufenster gugge 😉.

Dann wurd’s heut vormittag doch noch viel besser als vorgegeben, aber ab 12 Uhr sollten die dicken Wolken kommen. Also, zurück, ab in die Laufklamotten und noch ne Stunde ausnutzen.

Hinten ins Langental rein, da lässt sich gut laufen, immer ein kleiner Anstieg und über Wiesen-, Schotter- und Steinwege bzw. nachher als Trail, aber genau das, was mir ja am besten gefällt.

Bei den 1. Tropfen war ich bei 6,1km, das war für mich das Zeichen, ups… Umdrehen, und Gas geben… Zum Glück ließ sich das Gewitter noch bissje Zeit und erst, als ich Wolkenstein wieder erreichte, kamen die arg dicken Tropfen, mit Donner begleitet… Das gibt die besten Tempoeinheiten 😬😬.

Mal schauen, was wir mit diesem angebrochen Tag noch anfangen können.